Steuererklärung 2025: Wichtige Abgabefristen im Blick

Steuererklärung 2025: Wichtige Abgabefristen im Blick Für viele Steuerpflichtige rückt die erste wichtige Frist näher: Die Steuererklärung für das Jahr 2025 muss ohne steuerliche Beratung grundsätzlich bis zum 31. Juli 2026 beim Finanzamt eingereicht werden. Wer diese Frist versäumt, muss unter Umständen mit Verspätungszuschlägen rechnen. Mandantinnen und Mandanten, die ihre Steuererklärung durch unsere Kanzlei erstellen […]

Kaufpreisaufteilung für bebaute Grundstücke soll gesetzlich geregelt werden

Es ist im Entwurf des Jahressteuergesetzes 2026 in § 6f EStG vorgesehen, die Kaufpreisaufteilung gesetzlich zu regeln.  Danach soll die im Kaufvertrag getroffene Regelung gelten, soweit diese nicht die realen Wertverhältnisse verfehlt. Eine hiervon abweichende Aufteilung (oder im Falle der nicht vertraglich geregelten Aufteilung) ist entweder nach den Berechnungsschemen der Finanzverwaltung vorzunehmen oder durch Gutachten […]

Gerechtigkeitslücke bei der Besteuerung von Immobilienveräußerungen

Nach einem aktuellen veröffentlichten Gesetzesentwuf der Grünen soll – wie dies z.B. in Österreich schon lange der Fall ist – die sog. Spekulationsfrist bei Immobilienveräußerungen von 10 Jahren abgeschafft werden.  Damit würden Immobilienverkäufe unabhängig von der Haltedauer besteuert. Zu eigenen Wohnzwecken genutzte Immobilien sollen weiterhin begünstigt bleiben.

Nachweis eines niedrigeren Bodenwerts/Grundsteuerwertes durch Gutachten

Nach § 38 Abs. 4 LGrStG Baden-Württemberg kann per Gutachten (zu den Anforderungen vgl. u.a. das hierzu von der Oberfinanzdirektion Karlsruhe herausgegebene Merkblatt) ein niedrigerer Wert nachgewiesen werden, als sich dieser nach der standardisierten Bewertung nach dem Bodenrichtwert ergibt. Grundsätzlich erfolge eine Anpassung für die Zeit ab Beginn des folgendenen Jahres bis zum nächsten sog. […]

Bescheid über die Altersvorsorgezulage – neu in 2025

Im Rahmen der sog. „Riesterrente“ erfolgen staatliche Zuschüsse zur Altersvorsorge, die sog „Altersvorsorgezulage“. Die Höhe der Zulage hängt davon ab, wie viele berücksichtigungsfähige Kinder einzubeziehen sind und ob der vom Einkommen abhängige „Mindesteigenbetrag“ vollständig einbezahlt wurde. Aktuell erreichen viele Versicherte Bescheide über die Altersvorsorgezulage der Deutschen Rentenversicherung, die so in der Vergangenheit nicht bekannt waren. […]

Sozialversicherungspflicht von freien Mitarbeitern

Früher wurde stets vor der sog. „Scheinselbständigkeit“ von freien Mitarbeitern gewarnt, die dazu führte, dass für Zwecke der Sozialversicherung ein freier Mitarbeiter wie ein Angestellter galt und entsprechend für die Vergütungen Sozialversicherungsbeiträge abzuführen waren. Neben der zwischenzeitlich bestehenden Möglichkeit, insoweit Statusfeststellungen durch die Sozialversicherungsträger durchführen zu lassen, ist die Prüfung freier Mitarbeiter wieder verstärkt in […]

Zwangsversteigerung kann ein Spekulationsgeschäft darstellen

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in seinem am 27. Februar 2025 veröffentlichen Urteil IX R 6/24 entschieden, dass auch die Zwangsversteigerung einer Immobilie, z.B. aufgrund Privatinsolvenz des Eigentümers, ein privates Veräußerungsgeschäft im Sinne des § 23 EStG darstellt und ein sich hierbei ggf. anfallender Gewinn grundsätzlich der Einkommensteuer unterliegt, wenn zwischen Anschaffung der Immobilie und Zwangsersteigerung […]

Alleine die Nutzungsmöglichkeit einer betrieblichen Immobilie stellt noch keine vGA dar

Immer wieder beschäftigen sog. „verdeckte Gewinnausschüttungen“ (vGA), also Vorteilszuwendungen von Kapitalgesellschaften in Ihrer Gesellschafter die Finanzgerichte. vGA führen dazu, dass der mit der Vorteilszuwendung zusammenhängende Aufwand bei der Gesellschaft nicht abziehbar ist und vom Gesellschafter hingegen zu versteuern ist. Der Bundesfinanzhof hat mit Urteil vom 01. Oktober 2024, VIII R 4/21 entschieden, dass alleine die […]

Im Mietvertrag fehlerhaft ausgewiesene Umsatzsteuer – Folgen bei Grundstücksverkauf

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat sich in seinem am 27.2.2025 veröffentlichten Urteil V R 16/22 mit im Mietvertrag/Dauermietrechnung durch den Grundstücksverkäufer fehlerhaft ausgewiesener Umsatzsteuer auf Mieten beschäftigt. Solange eine Anpassung des Mietvertrags/ der Dauermietrechnung durch den Erwerber nicht erfolgt, ist der fehlerhafte Ausweis aus der laufenden Miete danach § 14c UStG nicht dem Erwerber anzulasten. Leider […]

Geldwäschegesetzmeldepflichtverordnung-Immobilien ab 17. Februar 2025 verschärft

Nach der Geldwäschegesetzmeldepflichtverordnung-Immobilien (GwGMeldV-Immobilien) galt schon bisher eine Einschränkung betr. der Zahlung von Immobilienkaufpreisen, was Barzahlung oder z.B. Zahlung mit Kryptowährungen betraf. Interessant sind aber auch folgende neuen Meldetatbestände, nach denen eine Meldung erforderlich ist, wenn der Kaufpreis Wie diese Vorschriften ausgelegt werden, ist noch nicht bekannt.