Inflationsausgleichsprämie bis 31. Dezember 2024 auszahlen
Die Regelung des § 3 Nr. 11c EStG, wonach eine Inflationsausgleichsprämie von bis zu EUR 3.000 steuerfrei an Arbeitnehmer ausgezahlt werden kann, endet am 31. Dezember 2024. Interessant für Unternehmen, die Ihre Gehälter erst nachschüssig im Folgemonat auszahlen: Das Gesetz regelt klar, dass die Prämie in der Zeit bis 31. Dezember 2024 gewährt und auch […]
Fahrtkostenerstattung an Großeltern für Kinderbetreuung steuerlich abziehbar
Übernehmen die Großeltern (oder auch andere Angehörige) eine feste Rolle in der Betreuung der Enkel, kann die Erstattung der Fahrtkosten hierfür durch die Eltern in der Einkommensteuererklärung der Eltern als Kinderbetreuungskosten abgezogen werden. Voraussetzung hierfür, wie finanzgerichtlich entschieden, dass ein „Betreuungsvertrag“ abgeschlossen wird, der u.a. die regelmäßige Betreuung regelt. Eine darüber hinausgehende Vergütung ist nicht […]
Alle Jahre wieder – Mindestlohn steigt zum 1.1.2025
Zum 1. Januar 2025 steigt der gesetzliche Mindestlohn, der Arbeitnehmern zu zahlen ist, weiter von EUR 12,41 auf EUR 12,82. Damit Minijobber weiterhin im gleichen Stundenumfang tätig werden zu können, wie bisher, ohne dass sich ihr Sozialversicherungsstatus ändert, wird gleichzeitig die Lohngrenze für den Minijob von EUR 538 auf EUR 556 erhöht.
Wirtschaftsidentifikations-Nummer (W-IdNr.) ist da
Die W-IdNr. ist da! Mit Veröffentlichung der Verordnung zur Vergabe steuerlicher Wirtschafts-Identifikationsnummern (Wirtschafts-Identifikationsnummer-Verordnung-WIdV) vom 30.9.2023 im Bundessteuerblatt (BStBl. I 2024, S. 1267) gilt für jedes Unternehmen, welches bereits eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-Id) hat, diese auch als W-Id, ergänzt um ein fünfstelliges Unterscheidungsmerkmal. Für Unternehmen ohne USt-Id werden die neuen Wirtschafts-Identifikationsnummern ab dem 2. Dezember 2024 vom […]
Zusätzliches Weihnachtsgeld 2024
Der Bundesrat hat am 22.11.2024 sowohl dem Jahressteuergesetz 2024 als auch dem Gesetz zur steuerlichen Freistellung des Existenzminimums 2024 zugestimmt. Damit wird der steuerliche Grundfreibetrag für 2024 (rückwirkend) um EUR 180 pro Kopf erhöht, der Kinderfreibetrag steigt ebenso. Für Arbeitnehmer bedeutet dies ein kleines staatliches Weihnachtsgeld, weil diese Erhöhung des Grundfreibetrags sich in der Gehaltsabrechnung […]
Stellt die steuerliche Benachteiligung ausländischer gegenüber inländischen Gesellschaften bei Immobilienverkauf einen Verstoß gegen die Kapitalverkehrsfreiheit dar?
Grundsätzlich können nach deutschem Recht gegründete Gesellschaften die Versteuerung des Gewinns aus dem Verkauf mindestens 6 Jahre im Anlagevermögen gehaltener Immobilien durch Bildung einer Rücklage nach § 6b EStG verschieben. Soweit eine entsprechende Ersatzinvestition in eine Immobilie erfolgt, sogar sehr viele Jahre. Nach ausländischem Recht gegründete Gesellschaften können dies bei Immobilieninvestitionen in Deutschland nicht und […]
E-Rechnung: BMF-Schreiben veröffentlicht
Mit Datum vom 15. Oktober 2024 erging das BMF-Schreiben zur elektronischen Rechnung (E-Rechnung). Vieles davon war bereits im Voraus bekannt, auf zwei interessante Aussagen des Schreibens wollen wir an dieser Stelle jedoch hinweisen:
Erbschaftsteuerstundung nach § 28 ErbStG bei Wohnimmobilien
Bereits bisher kann die Erbschaftsteuer für zu Wohnzwecken vermietete Immobilien oder Wohnungen, die selbst genutzt werden sollen, auf bis zu 10 Jahre bzw. die Dauer der Selbstnutzung gestundet werden. Hierdurch soll vermieden werden, dass Immobilien nur wegen der daraus resultierenden Erbschaftsteuer (not)verkauft werden müssen. Durch das aktuell noch durch den Bundesrat zu beschließende Jahressteuergesetz 2024 […]
Vorlage von Mietverträgen u.a. beim Finanzamt kein Verstoß gegen die DSGVO
In seinem aktuell veröffentlichten Urteil musste der Bundesfinanzhof eine die Abgabenordnung und die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) betreffende Fragestellung beurteilen. Es ging um die Frage, ob die Anforderung von Mietverträgen u.a. durch das Finanzamt bei der Steuererklärung des Vermieters einen Datenschutzverstoß im Rahmen der DSGVO darstellt. Die Frage stellt sich, weil aus dem Mietvertrag (unvermeidlich) die Daten […]
Gewerbesteuerkürzung für betrieblichen Grundbesitz
Bislang wird im Grundmodell der Gewerbeertrag um 1,2% des gewichteten Einheitswerts des betrieblichen Grundbesitzes gekürzt. Ab 2025 wird der Einheitswert durch die Grundsteuerreform nicht mehr dergestalt festgestellt, wie dies in der Vergangenheit war. Durch die unterschiedlichen Berechnungsansätze zur Ermittlung des Grundsteuerwerts, war es auch wenig zielführend, diesen als Basis für die Gewerbesteuerkürzung heranzuziehen. Entsprechend soll […]