Mehr Abschreibung für vermietete Wohnungen – auch wenn sie im selben Haus liegen

Mehr Abschreibung für vermietete Wohnungen – auch wenn sie im selben Haus liegen Wer eine vermietete Immobilie besitzt, kann die Anschaffungskosten steuerlich abschreiben. Das Gesetz sieht standardmäßig 2 % pro Jahr vor – doch wer nachweist, dass ein Gebäude schneller an Wert verliert, darf eine kürzere Nutzungsdauer und damit eine höhere Abschreibung ansetzen. Hierzu bedarf […]

Kaufpreisaufteilung für bebaute Grundstücke soll gesetzlich geregelt werden

Es ist im Entwurf des Jahressteuergesetzes 2026 in § 6f EStG vorgesehen, die Kaufpreisaufteilung gesetzlich zu regeln.  Danach soll die im Kaufvertrag getroffene Regelung gelten, soweit diese nicht die realen Wertverhältnisse verfehlt. Eine hiervon abweichende Aufteilung (oder im Falle der nicht vertraglich geregelten Aufteilung) ist entweder nach den Berechnungsschemen der Finanzverwaltung vorzunehmen oder durch Gutachten […]

Erhaltungsrücklage auch weiterhin erst bei Verwendung durch die WEG Werbungskosten?

Bisher war unstrittig: Die Zahlungen des Eigentümers in die Erhaltungsrücklage (früher auch als Instandhaltungsrücklage bezeichnet) sind erst dann als Werbungskosten beim vermietenden Eigentümer zu berücksichtigen, wenn diese aus er Erhaltungsrücklage entnommen und „verwendet“ werden. Die begründete die Rechtsprechung und die Finanzverwaltung damit, dass die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) kein rechtlich eigenständiges Subjekt ist und die Rücklage rechtlich […]

E-Rechnung auch für Vermieter und Einspeisung bei PV-Anlagen relevant

Die ab 2025 geltenden Regelungen zur E-Rechnung gelten auch für Vermieter und Betreiber von PV-Anlagen. Selbst wenn nur umsatzsteuerfreie Vermietungsumsätze (z.B. von Wohnungen) erzielt werden oder nur einem Umsatzsteuersatz von 0% unterliegende Einspeisevergütungen, liegt dennoch eine Unternehmereigenschaft nach § 2 UStG vor. In der Folge sind auch diese Personengruppen verpflichtet, ab 2025 E-Rechnungen empfangen zu […]

Vorlage von Mietverträgen u.a. beim Finanzamt kein Verstoß gegen die DSGVO

In seinem aktuell veröffentlichten Urteil musste der Bundesfinanzhof eine die Abgabenordnung und die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) betreffende Fragestellung beurteilen. Es ging um die Frage, ob die Anforderung von Mietverträgen u.a. durch das Finanzamt bei der Steuererklärung des Vermieters einen Datenschutzverstoß im Rahmen der DSGVO darstellt. Die Frage stellt sich, weil aus dem Mietvertrag (unvermeidlich) die Daten […]

Haushaltsnahe Dienstleistungen/ Handwerkerleistungen nach § 35a EStG auch bei Mietern

Zur Bekämpfung der Schwarzarbeit wurde vor einigen Jahren eingeführt, dass der Arbeitslohnanteil aus sog haushaltsnahen Dienstleistungen und Handwerkerrechnungen zu 20% steuermindernd berücksichtigt werden kann. Voraussetzung hierfür, ist das Vorliegen einer ordnungsgemäßen Rechnung und die nachweisbar unbare Zahlung der Rechnung (z.B. per Überweisung). Mit Urteil vom 20.4.2023 hat der Bundesfinanzhof klargestellt, dass Mieter auch für solche […]